Aktienanalyse Glencore Stand 16.01.2019

Glencore ist ein integrierter Bergbaukonzern mit erheblichen Chancen und Risiken. Hauptaktivitäten sind die Kohleförderung, Kupferförderung, Zink, Blei und Kobalt (weltgrösster Förderer). Daneben tritt Glencore als weltgrösster Rohstoffhändler auf. Aktuell werden die Risiken überbetont, den Chancen wird zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Ich erachte die Wahrscheinlichkeit von Kurssteigerungen grösser als die von Kursrückgängen. Ein Aktienkurs von ca. 6$ könnte angesichts des Cash Flows, der Chancen und Risiken angemessen sein. 

Dies ist keine Aktienempfehlung, oder Handlungsempfehlung. Es handelt sich um meine private Meinung. Ich bin auch nicht unabhängig da ich eine nennenswerte Position Glencore Aktien besitze. Für die Angaben wird keine Gewähr übernommen. 

Von den knapp 8 Milliarden Menschen auf der Erde streben etwa 6 Milliarden Menschen einen Lebensstandard analog der US Mittelklasse an. Etwa 400 - 500 Mio. wünschen im Sinne der Ökoreligion (z.B. Klimaschwindel) eine Rückentwicklung in eine verarmte, feudalistische, vorindustrielle Gesellschaft. Insofern wird der Rohstoffbedarf mit der globalen Wirtschaftsentwicklung langfristig ca. 2%/Jahr und Glencore 4 - 8% wachsen. 

Chancen und Risiken

Glencore hat sein Aktienrückkaufprogramm von 1 auf 2 Mrd. $ aufgestockt, da Glasenberg (CEO) die Opportunität im eigenen Unternehmen höher einschätzt als die des Kaufs fremder Assets. Eine weitere Aufstockung ist 2019 wahrscheinlich(18). Es wäre auch nicht erstaunlich wenn das Glencore Management angesichts des niedrigen Aktienkurses ein Going Private anstrebt. Herausfordernd ist hierbei, dass einige Banken Kohleinvestments aus ökoreligiösen Gründen nicht schätzen.  

Interessant ist, dass Blackrock als grösster Vermögensverwalter der Welt nicht zu den Schlüsselaktionären von Glencore gehört. Spekulativ hängt dies mit dem Engagement Glencores in Kraftwerkskohle und dem Klimaschwindel zusammen. Dadurch ist der Aktienkurs niedriger als sachlich geboten. Da es sehr viel Kapital am Markt gibt ist es wahrscheinlich, dass früher, oder später eine Korrektur nach oben statt findet.    

Die Hauptchance von Glencore liegt in der sehr günstigen Bewertung des Unternehmens zu aktuellen Rohstoffpreisen (2018), KGV19 ca. 8!! und langfristig in potentiell steigenden Rohstoffpreisen. Die grössten künftigen Chancen liegen in der Kraftwerkskohle. Der EBITDA des Kohlegeschäfts wird für 2019 auf 8,5 Mrd. $ geschätzt. Kohle ist ein sehr profitabler Markt. "Glencore said its record coal profit will be driven by an almost 10 percent gain in shipments, while costs will fall from $52 a ton to $49 a ton (2019)" (2). Die Marge von Glencore beträgt 59$/to bei einem Kohlepreis ex. Newcastle von 108$/ton, (Tohoku till sept. 19,  109,77$/to Asien). Es gibt wenig profitablere Produkte. Einige westliche Rohstoffkonzerne, Bsp. Rio Tinto haben sich, spekulativ auf Druck von Backrock etc. (Klimaschwindel?), aus der Kohle zurückgezogen. Einige westliche Banken (9) gleichfalls. In den vergangenen Jahren wurden nur wenige neue Bergwerke errichtet, während andererseits die Nachfrage ausserhalb Europas steigt. Glasenberg "They're all looking at Europe. And you go to remember in a billion tonne market, seaborne market Europe is really only about 100 million tones, so there is not a big effect on the market". Erst nachdem die Preise für Kraftwerkskohle seit einiger Zeit gestiegen sind erhöhen chinesische Bergbauunternehmen in Australien die Produktion zu erhöhen (29), werden erste Greenfield Projekte chinesischer Investoren(14) aufgelegt. Ein steigendes Engagement in Kraftwerkskohle ist eine Chance für das Unternehmen. Langfristig liegen Chancen darin, dass Glencore mit seinem sehr beweglichen Vorsitzenden, jetzt mit unkritischer Verschuldung von 9 Mrd. $, in Krisen Chancen ergreift und Assets günstig sichert. Für 2019 wird ein Anstieg der Kohleförderung auf 145 Mio. to. erwartet. 

Hauptrisiko ist ein Nachlassen der Konjunktur in erster Linie in China dass für 1/2 des weltweiten Rohstoffbedarfs steht. Ein Rückgang des chinesischen Bedarfs kann nicht durch andere Märkte ausgeglichen werden. Ein Rückgang der Rohstoffpreise auf den Stand Ende 2015, Kupfer 4800$/to, Kraftwerkskohle 55$/to, würde Glencore nicht mehr in Existenznöte versetzen, jedoch den Gewinn von Glencore auf geringfügig >0 reduzieren. 

Ein erhebliches Risiko liegt in den afrikanischen Bergbauaktivitäten. In Afrika stehen die Menschen gem. eigener beruflicher Erfahrung häufig über dem Gesetz und so drohen jederzeit Risiken von willkürlichen Steuern bis hin zur Enteignung. Die Unternehmen schützen sich indem sie nützliche Beziehungen aufbauen. Glencore hatte intensive Beziehungen zu Dan Gertler der mit Herrn Glasenberg die relgiöse Ausrichtung teilt und welcher gute Beziehungen zum Präsidenten des Kongos unterhält. Gertler soll > 100 Mio. $ von Katanga Mining (GLEN) erhalten haben und als Bestechungsgelder an kongolesische Behörden bezahlt haben(23)(das wäre ziemlich preiswert). Aktuell laufen Untersuchungen des US DOJ und britischer Behörden hinsichtlich dieser Aktivitäten von Glencore in Afrika. Es stellt sich die Frage ob die Trump Administration willens  ist die Nutzung der afrikanischen Rohstoffe chinesischen Firmen vollständig zu überlassen, bzw. ob man westlichen Unternehmen in Afrika mittels der Justiz unüberwindliche Hindernisse in den Weg zu legen beabsichtigt. Es scheint, dass die Beziehung zwischen Glencore und den Behörden des Kongos seit dem Ende der Zusammenarbeit mit Herrn Gertler sehr von Reibungen geprägt ist und dringender Verbesserung bedarf (10),(11)(16). Möglicherweise wird es für Glencore schwierig den Bergbau im Kongo ohne Beziehungen zu D. Gertler, oder dergleichen dauerhaft aufrecht zu erhalten. Am 30.12.18 haben Präsidentschaftswahlen im Kongo stattgefunden. Gem. des vorläufigen Ergebnisses hat Felix Tshisekedi die Wahl gewonnen(27). Soweit bekannt steht dieser den internationalen Minenunternehmen anscheinend positiver gegenüber als der heutige Präsident und sein Protege(26). Dan Gertler könnte damit entbehrlich werden.  

In Sambia wo Glencore gleichfalls Bergwerke betreibt werden die Royalties/Steuern zum 01.01.2019 soweit angehoben dass ein rentabler Bergbau nicht mehr gegeben ist(25)

Die afrikanische Kupferförderung entspricht knapp 30% der Glencore Kupferförderung. Das gesch. bereinigte EBITDA etwa 10% derer des Gesamtunternehmens. Die Investitionen der letzten 10 Jahre in Afrika, die ggf. abgeschrieben werden müssen, betragen ca. 10 Mrd. $.    

Neben den Bergbauaktivitäten im Kongo stehen natürlich auch die Geschäfte in anderen afrikanischen Staaten, wie Südafrika, regelmässig im Risiko, z.B. Optimum Kohlebergwerk s.u.

Glencore und ADM sind an einer Übernahme des Agrarhändlers Bunge interessiert (19). Der aktuelle Börsenwert von Bunge liegt bei 8 Mrd. $ (10.12.2018). Bei einem Übernahmewettbewerb könnte der Preis 12 Mrd. $ übersteigen. Dies könnte die Verschuldung von GLEN auf 25 Mrd. $ erhöhen, wodurch die seit 2015/16 gewonnene Krisenstabilität wieder verloren ginge.  

Beobachtungen

Glencore war immer durch sehr starke, chancenorientierte (Risikoaffine) Führungspersönlichkeiten, Marc Rich, W. Strothotte und jetzt Glasenberg geprägt. Glasenberg beabsichtigt in 3 - 5 Jahren abzutreten. 

Glencore Zahlen 2018

                          Geschätze Produktion           Durchschnittlicher Preis       Umsatz   

Kupfer (2018)         1.465 mio. to                   6400$/to                            9.4 Mrd. $

Kupfer (2019)          1.54 mio. to   (17)

Kohle                      132 mio. to                     103$/to (6000kcal/Kg)        13.6 Mrd. $

Kohle (2019)            145 mio. to 

Ferrochrome            1.6 mio. to                     2950$/to                            4.7 Mrd.$

Kobalt                     39.000to                        77$/Kg                               3 Mrd. $

Kobalt (2019)          57.000to

Nickel                     130.000to                       13500$/to                          1.76 Mrd. $

Zink                       1.09 mio. to                    3000$/to                            3.3 Mrd.$

Blei                        285.000 to                      2300$/to                            660 mio. $ 

Erdöl                       4.6 mio. bl                     70 $/bl                               322 Mio. $

Das EBIT der Handelsaktivitäten wird 2018 auf 2.7 Mrd. $ geschätzt. 

 

Aktieninhaber (aus Market Screener (4))

                                                            Zahl der Aktien      % Anteil

Qatar Holding LLC                                 1,221,497,099        8.61%

Ivan Glasenberg                                    1,211,957,850        8.54%

Harris Associates LP                                  545,706,610       3.85%

Daniel Francisco Maté Badanes                   454,136,143       3.20%

Aristotelis Mistakidis                                  450,175,134       3.17%

Glencore Plc                                             406,449,446        2.86%

Norges Bank Investment Management        362,847,745        2.56%

OppenheimerFunds, Inc.                            344,901,581        2.43%

Capital Research & Management Co.           301,725,000        2.13%

The Vanguard Group, Inc.                          298,857,827        2.11%

 

Beteiligungen (aus Market Screener (4))

Glencore plc 406,449,446 2.86% 1,758,109,272 USD
United Company Rusal Plc (0486) 1,328,988,048 8.75% 354,972,708 USD
Century Aluminum Co (CENX) 10,096,776 11.5% 120,858,409 USD
Polymet Mining Corp (POM) 92,836,072 29.0% 94,692,793 USD
Merafe Resources Limited (MRFJ) 720,163,887 28.7% 82,948,477 USD
Recylex (RX) 7,703,877 29.9% 72,031,789 USD
Aurelia Metals Ltd (AMI) 28,817,316 3.33% 15,221,018 USD
Atlas Iron Limited (AGO) 121,323,362 1.26% 3,774,370 USD
Horizonte Minerals Plc 74,507,195 5.20% 3,439,252 USD
Aeris Resources Ltd (AIS) 14,961,132 3.62% 2,165,025 USD

 

Der Kohlemarkt

Glencore fördert etwa 130 Mio. to Kohle/2018. Der weltweite Kohleverbrauch lag 2017 bei 7,5 Mrd. to. "According to the IEA, global coal demand will inch up by just over 1% between 2017 and 2023, as growth in India and other Asian countries offsets a decline in Europe and the U.S. While developed nations are ditching the fossil fuel, emerging economies are using coal to quickly scale up electric power generation." (21)

Grösster Kohleexporteur ist Australien. Australia’s coal earnings were targeted to generate over $67 billion in 2018–2019, making coal the largest commodity exported in Australia, according to the Office of the Chief Economist.(28)

Die Top 4 Kohleimporteure 2017 in to, China 256 Mio. to, Indien 200 Mio. to, Japan 189 Mio. to und Südkorea 134 Mio. to Der Anteil der EU am Kohleverbrauch betrug 351* Mio. to. inkl. der osteuropäischen Staaten. Der durch die Ökoreligion (Waldsterben/Klimaschwindel) existentiell betroffene Teil des Kohleverbrauchs in Westeuropa betrug 2017 ca. 225* Mio. to., davon etwa 150* Mio. to Importkohle (potenziell Glencore, Glasenberg sprach von 100 Mio. to "Seaborne" Kohle, ein Teil der Importe kommt aus Russland, Ukraine, Oberschlesien mit der Eisenbahn) 

*Kohle ist nicht gleich Kohle, die mit Stern gekennzeichneten Zahlen sind von BP und auf Hardcoal mit 6000 Kcal/Kg umgerechnet.  

Der Kupfermarkt

Aktuell werden jährlich weltweit 20 Mio. to Kupfer gefördert. Grösstes Förderland ist Chile mit > 5 Mio. to/Jahr. Das chilenische Staatsunternehmen CODELCO ist mit 1,8 Mio. to/Jahr grösster Kupferförderer, Glencore ist mit 1,5 Mio. to Nr. 3. Soweit bekannt liegt der Schwerpunkt des chilenischen Staates mehr in der Geldentnahme als in der Investition in neue Kapazitäten. Glencore ist eher ein Opportunitätenjäger als langfristiger Entwickler neuer Vorkommen. Rio Tinto, Nr. 7 und chinesische Rohstoffunternehmen sind an Investitionen in den Markt interessiert. Insofern wird das Angebot langfristig nur begrenzt zunehmen. 

 

Der Kobalt Markt Produktion 2017

Australia                           5,000

Canada                             4,300

Congo (Kinshasa)              64,000

Cuba                                 4,200

Madagascar                        3,800

Philippines                         4,000 

Russia                               5,600

World total (rounded)         110,000 

Kobalt wird in der Regel als Beiprodukt der Kupfer- und der Nickelproduktion gewonnen. Entsprechend ist der Markt wenig preissensibel. 

 

Aktuelle Informationen: 

07.01.2018 Am 30.12.18 haben Präsidentschaftswahlen im Kongo stattgefunden. Das Ergebnis ist noch nicht veröffentlicht. Die Entscheidung soll zwischen Kabilas Protege, Ramzani und 2 Oppositionskandidaten Fayulu und Tshisekedi fallen (26). Die Oppositionskandidaten stehen den internationalen Minenunternehmen anscheinend positiver gegenüber als der heutige Präsident und sein Protege. Gem. Stalin ist es weniger entscheidend wer was wählt, sondern wer die Stimmen auszählt. Dies trifft auf den Kongo vermutlich noch mehr zu als auf Deutschland und andere westliche Länder. 

18.12.2018 Glencore kauft eine 10% Mitbeteiligung an der Ulan Coal Mine in Südaustralien für 130 Mio. $, Produktion bis 20 Mio. to, entsprechend 1 - 2 Mio. to für Glencore.  Dazu gehört auch eine weitere Beteiligung an der Clermont Mine (Australien) über das GS JV, Glencore Anteil ca. 200 Mio. $, bzw. etwa 1,5 Mio. to Kohle/Jahr. Aufgrund des geringen Transaktionsvolumens dürfte sich die Auswirkung auf das Geschäft in Grenzen halten. (22)(24) 

14.12.2018 Die Gewerkschaft der Bahngesellschaft die die Kohle zum Hafen (Australien) fährt hat einen Streik angekündigt. Je nachdem wie lange der Streik dauert, kann dieser GLEN ggf. bis hin zu Mrd. $ kosten (20)

03.12.2018 Die Regierung hat Kobalt zum strategischen Material deklariert und damit die Royalties auf 10% vedreifacht (16). Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass man den Bergbaugesellschaften eine 10 Jährige Schutzfrist bei Gesetzesänderungen zugesagt hat. 

14.11.18 Glencore delays start of operations at Tuxpan port fuel terminal to Q3 2020. Das betrifft den Trading Arm von Glencore. Letztlich wird durch diese Behördeninduzierte Verzögerung Konkurrenz für die staatliche PEMEX verzögert in den  mex. Markt eintreten. Relevant ist das für den Trading Arm, oder das Gesamtunternehmen nicht (8).  

06/07.11.2018 Glencore... will temporarily suspend sales of cobalt from its Kamoto mine in the Democratic Republic of Congo after detecting low levels of radioactivity in supplies. Glencore-controlled Katanga Mining (OTCPK:KATFF) says it will build an ion exchange system to remove uranium, which is expected to cost ~$25M and be ready by the end of Q2; in the meantime, it will stockpile the uranium while continuing to mine both cobalt and copper (5)(6). Gem. weiterer Meldungen kommen das produzierte Kupfer und Kobalt dann im Q3 und Q4/19 auf den Markt. In Kupfer und anderen Metallerzen kommt Uran sehr häufig als Begleiter vor. Insofern erstaunt es wenig dass man im Coabalt Erz Uran gefunden hat. Die Umsatzverschiebung ist wirtschaftlich nicht signifikant für den Glencore Konzern. Aktuell gibt es Untersuchungen seitens der kongolesischen Behörden inwieweit Glencore diese Angelegenheit lanciert hat um neu geschaffene Steuern zu umgehen (15)

 

Alte Geschichten

Optmimum Kohlenbergwerk

Glencore gehörte bis 2016 die Optimum Kohlenmine in Südafrika. Ein Hauptkunde war ESKOM, die südafrikanische Elektritzitätsgesellschaft. Der Preis von 7.5$/to Kohle war nicht auskömmlich. Glencore versuchte den Vertrag nachzuverhandeln. ESKOM erhob zusätzlich hohe Forderungen bzw. Strafen bzgl. Kohlequalität und veranlasste GLENCORE die Mine an die Gupta Familie die mit dem Präsidenten Südafrikas verbunden war, zu "verkaufen"(12).  

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Ein paar Quellen

(29) 2019 Jan 21 https://www.australianmining.com.au/news/yancoal-targets-nsw-growth-following-record-year/

(28) 2019 Jan 16th https://www.australianmining.com.au/news/queensland-coal-exports-hit-new-record-in-2018/

(27) 2019 Jan 10 https://www.nzz.ch/international/machtwechsel-im-kongo-oppositioneller-gewinnt-praesidentenwahl-ld.1450321?mktcid=nled&mktcval=107&kid=_2019-1-10

(26) 2019 Jan 05 https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-01-04/the-mining-world-watches-as-congo-counts-votes-for-next-leader

(25) 2018 dec 20 https://finance.yahoo.com/news/zambia-pricing-itself-global-mining-094405457.html?.tsrc=rss

(24) 2018 dec. 19 https://www.australianmining.com.au/news/mitsubishi-sells-remaining-thermal-coal-assets-in-australia/

(23) 2018 dec. 18 https://www.advfn.com/stock-market/TSX/KAT/stock-news/78903334/canada-says-glencore-hid-congo-risks-from-investor

(22) 2018 dec. 18 https://www.marketwatch.com/story/glencore-ups-stakes-in-two-australian-coal-mines-2018-12-18

(21) 2018 dec. 18 https://mail.yahoo.com/d/folders/1/messages/43252?.intl=de&.lang=de-DE

(20) 2018 dec. 14 https://seekingalpha.com/news/3416999-australian-rail-workers-plan-strikes-may-delay-shipments-key-coal-area?app=1

(19) 2018 dec. 10 https://www.bloombergquint.com/business/bunge-is-said-open-to-talks-with-glencore-adm-as-ceo-to-leave

(18) 2018 dec. 4 https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/glencore-wechsel-im-top-management?utm_source=Handelszeitung+Newsletter&utm_campaign=c17d4f1ada-LUNCH_TOPICS_2018_12_03&utm_medium=email&utm_term=0_c1505081ea-c17d4f1ada-92780129

(17) 2018 dec. 3 https://www.reuters.com/article/glencore-outlook-idUSL4N1Y83Z6

2018 dec. 3 https://www.nzz.ch/globalrisk/glencore-und-trafigura-verhindern-kinderarbeit-bei-kobalt-abbau-ld.1440352

(16) 2018 dec. 3 https://seekingalpha.com/news/3414043-congo-declares-cobalt-strategic-move-triples-royalty-rate?app=1

(15) 2018 nov. 30th https://seekingalpha.com/news/3413398-congo-audit-glencore-units-cobalt-uranium-levels-minister-says?app=1

2018 nov 30 https://www.australianmining.com.au/news/adani-declares-carmichael-mine-100-financed/     Neue Kohlemine in Australien

(14) 2018 nov 26 https://www.australianmining.com.au/news/macmines-gains-environmental-approval-6-7bn-qld-coal-mine/

(12) 2018 nov. 19 https://www.iol.co.za/business-report/companies/eskom-pressured-glencore-to-sell-mine-18170651

(11) 2018 nov. 16 http://www.miningweekly.com/article/drc-lifts-export-ban-on-glencores-copper-and-cobalt-unit-2018-11-16

(10) 2018 nov. 15 http://marketbeat.com/URL/?URL=https://www.reuters.com/article/us-glencore-katanga-congo-idUSKCN1NK1NZ

(9) 2018 nov. 14 https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Glasenbergs-riskante-Wette-auf-den-Klimakiller/story/22961019

(8) 2018 nov. 14 https://www.spglobal.com/platts/en/market-insights/latest-news/shipping/111318-glencore-delays-start-of-operations-at-tuxpan-port-fuel-terminal-by-more-than-a-year-to-q3-2020

(7) 2018 nov. 12 https://minerals.usgs.gov/minerals/pubs/mcs/2018/mcs2018.pdf

(6) 2018 nov. 7th http://www.miningweekly.com/article/glencores-radioactive-news-may-help-give-cobalt-its-buzz-back-2018-11-07/rep_id:3650

(5) 2018 nov. 6th https://seekingalpha.com/news/3405901-glencore-suspends-congo-cobalt-sales-finding-radioactivity?app=1

GLEN-2018-Q3-ProductionReport

(4) 2018 nov. 5th https://www.marketscreener.com/GLENCORE-8017494/company/

(3) 2018, oct. 31st. https://seekingalpha.com/news/3403424-glencore-sees-coal-mining-business-eclipsing-copper-next-year?app=1&dr=1#email_link

(2) 2018, oct 31st. Bloomberg, Glencore Is Going to Get Crazy Rich on Coal Next Year    https://www.bloombergquint.com/markets/glencore-is-going-to-get-crazy-rich-on-coal-next-year#gs.RDDHP8E

https://www.businesslive.co.za/bd/companies/mining/2018-10-09-is-the-reign-of-glencores-billionaire-copper-king-over/

(1) https://www.nasdaq.com/article/glencore-tohoku-electric-set-coal-contract-price-at-10977t-20181003-01154

https://www.miningmx.com/special-reports/mining-yearbook/mining-yearbook-2018/34096-glencores-congo-handbrake-proves-a-poser-for-investors/

IEA Key World Energy Statistics 2018

 

 

 

Cobalt supply might become a serious issue. The DRC is the main source of Cobalt. The biggest mining company in the DRC is Glencore. The business approach in Africa is different to that in Europe and not always in accordance with western compliance rules. Usually the poeple are acting above the law (from arbitrary taxes to expropriation). That`s why companies build up relations. Glencore had a relation to D. Gertler who is a friend of the Präsident of the DRC. Actually the US DOJ is investigating in this matter. I hope that the Trump administration will not build unrealistic hurdles against western companies making business in Africa. Otherwise the mines will get in chinese hands in the best case in the worst case becoming idle. The same applies as well for any western company making business in Africa.