Wirtschaftliche und konjunkturelle Entwicklung

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Vorhersagen sind immer schwierig, vor allem wenn diese die Zukunft betreffen. 

 

Seit der letzten Wirtschaftskrise die 2009 endete warten die Ökonomen auf die nächste Wirtschaftskrise die bislang einfach nicht kommen möchte. 

18/11/21...Geschrieben hatte dies Nouriel Roubini und der bekannte Ökonom aus New York brachte auch ganz plausible Argumente vor: In zwei Jahren laufen die Impulse des amerikanischen Steuerpakets aus. Die Inflation schleicht hoch, sodass die Notenbanker die Zinsen erhöhen müssen. Und obendrein dürfte der Handelsstreit von Donald Trump noch heisser werden, mit absehbaren Folgen: weniger Wachstum, höhere Preise. Kurz: 2019 sollten wir noch halbwegs unbeschadet über die Runden kommen, dann wird es bitter. 

https://www.handelszeitung.ch/konjunktur/wirtschaft-auf-der-kippe-wann-kommt-der-sturz?utm_source=Handelszeitung+Newsletter&utm_campaign=d7e36ebc69-LUNCH_TOPICS_2018_10_31_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_c1505081ea-d7e36ebc69-92780129

Ich hoffe, dass die Wirtschaft wie meist das Gegenteil dessen macht was die Ökonomen vorhersagen. Gegen eine kommende Rezession spricht, dass der Aufschwung über weite Strecken von einer pessimistischen Zukunftserwartung begleitet war und demzufolge in den meisten Branchen keine excessiven Überkapazitäten, oder Ungleichgewichte aufgebaut wurden. 

Schulden sind nicht per se schlecht. Wenn eine Verschuldung dazu dient einen künftigen Cash Flow zu finanzieren, sind diese sehr positiv. Beispielsweise ist die Finanzierung eines Kohlekraftwerks mit 1 Mrd. $, dass 200 Mio. $ Cash Flow/Jahr einbringt positiv. Ungleichgewichte gibt es in erster Linie bei den Staatsschulden in Europa die der Finanzierung sozialistischer Wunderwerke dienen, Staatsschulden in Japan die gleichfalls zur Finanzierung wenig produktiver Dinge aufgebaut wurden, oder die Schulden defizitärer chinesischer Staatsunternehmen. Es stellt sich die Frage wann die genannten Ungleichgewichte derart bedeutend sind, dass es zu einem Ausgleich kommt.     

Motoren des Wirtschaftswachstums14.12.2018

Die USA hat absolut gesehen die grösste Wirtschaft. Allerdings ist das Land relativ gesättigt. Das Wirtschaftswachstum ist relativ niedrig mit einem Potential von meines Erachtens 1,5 - 2%. Westeuropa stagniert, Osteuropa wächst mit einem Potenzial von 2 - 3%. Das Wirtschaftswachstum in Südamerika und Afrika schwankt sehr stark entsprechend politischer Launen. Afrika ist mit einer stark wachsenden Milliardenbevölkerung der schlafende Riese.  

Asien ist aktuell Motor des Wirtschaftswachstums. Indien ist relativ gesehen die Nr. 1, liegt aber absolut gesehen weit hinter China. Asia as a whole is expected to see a 5.4% growth in real GDP. This will make up 60% of global growth for 2019. Growth in India is expected to crack 7.4%. In Philippines and Vietnam, they are expecting to see 6.6% and 6.5% respectively. China is expecting growth around 6.2% and finally, Indonesia is expecting growth of 5.1%.

 

Prognose China 11/2018

Aktuell sind die Wirtschaftsdaten für China nicht einheitlich. Die chinesische Wirtschaft scheint (noch?) mit 4 - 7% jährlich zu wachsen. Eine wirtschaftliche Abschwächung ist aber auch kurzfristig nicht ausgeschlossen. Herausfordernd ist, dass in China nicht immer alles so ist wie es scheint.

2018.11.20 

"Der Konflikt hinterlässt zunehmend Bremsspuren in Chinas Wirtschaft. Das Gewinnwachstum der dortigen Unternehmen brach im dritten Quartal auf im Schnitt 3,9 Prozent ein, wie aus einer Reuters-Analyse hervorging. In den zwei Jahren zuvor legten die Quartalsgewinne noch jeweils zwischen 20 und 55 Prozent zu." 

https://industriemagazin.at/a/druck-der-usa-wirkt-chinas-wachstum-geht-stark-zurueck

Da chinesische Wirtschaftsstatistiken stark politisiert sind, verwenden manche Ökonomen den Stromverbrauch (betrifft alle Wirtschaftsbereiche) um das chinesische Wirtschaftswachstum zu schätzen. Dabei stellt sich die Frage inwieweit diese Statistik mittlerweile ebenfalls politisiert ist. 

https://chinaenergyportal.org/en/2018-q3-electricity-and-energy-statistics/

 

Informationen Indien 

"Commenting on the Q3 trade report released by Maersk, he said: “Increasing competitiveness of Indian exports, coupled with improved demand across destinations has propelled exports, particularly of vehicles, mechanical appliances, and refrigerated cargo such as onion, meat, seafood, and pharmaceuticals. While exports from India registered a 10 per cent growth, imports too rose nine per cent year-on-year, largely dominated by heavy inflow of paper, "

https://www.hellenicshippingnews.com/india-registers-double-digit-trade-growth-in-q3-fy19-maersk/

 

Welt Rohstoffmärkte Langfrist Prognose 11/2018

Aktuell steht China für 1/2 der weltweiten Stahlproduktion und des Rohstoffverbrauchs. Das liegt daran, dass in China eine erstklassige Infrastruktur, Millionen Fabriken und einige 100 Mio. Wohnungen in nur wenigen Jahrzehnten errichtet wurden/werden. Der Pro - Kopf Stahlverbrauch übertrifft mit > 500Kg/Kopf den fast aller anderen Länder der Erde inklusive solcher mit wesentlich höherem Wohlstand.

Die Bevölkerung Chinas stagniert und altert. Es ist anzunehmen, dass sich der pro Kopf Stahlverbrauch Chinas mit der Fertigstellung der Infrastruktur früher, oder später auf 300 - max. 400 Kg/Kopf/Jahr einpendelt. Das hätte dann eine Reduktion des nationalen Verbrauchs auf 500 - 700 Mio. to zu Folge. Aktuell könnte ein Anstieg im der Rest der Welt einen solchen Rückgang, falls dieser kurzfristig eintritt, nicht ausgleichen. 

Langfristig ist anzunehmen, dass Indien den Pro Kopf Verbrauch von z.Zt. 65 Kg in ein paar Jahrzehnten auf 300 Kg/Kopf steigern und Indiens Stahlerzeugung damit von gut 100 Mio. to auf ca. 450 - 550 Mio. to steigt. Auch Indonesien, Pakistan, Brasilien, Vietnam, Thailand, Burma und Bangladesh werden den Stahlverbrauch massiv erhöhen und zusammen weitere 200 - 400 Mio. to zum Weltverbrauch beitragen.

Westeuropa ist sehr übersättigt und strebt mit der Ökoreligion (Klimaschwindel) eine Entwicklung ins Mittelalter an. Der Stahlbedarf ist wahrscheinlich rückläufig. Allerdings ist Westeuropa absolut gesehen für den Weltstahlmarkt und den weltweiten Rohstoffbedarf nicht mehr massgeblich. 

In den USA ist die Industrie vergleichsweise schwach im Verhältnis zum BIP. Infrastruktur und Wohnraum sind entwickelt. Man kann annehmen, dass der Stahlverbrauch in Nordamerika im wesentlichen stagniert, allenfalls geringfügig steigt. 

Insofern hängt die Entwicklung des Weltrohstoffbedarf in den kommenden 5 - 10 Jahre stark von China ab. Weltweit ist eher eine Stagnation als ein Anstieg zu erwarten. Anschliessend wird der weltweite Rohstoffbedarf wieder auf mehr Schultern verteilt sein und je nach Wirtschaftsentwicklung von Indien und anderen Aufsteigern beeinfllusst ansteigen.      

 

 

 

https://www.worldsteel.org/en/dam/jcr:f9359dff-9546-4d6b-bed0-996201185b12/World+Steel+in+Figures+2018.pdf